DE2706645B2 - Sportschuh - Google Patents

Sportschuh

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DE2706645B2
DE2706645B2 DE2706645A DE2706645A DE2706645B2 DE 2706645 B2 DE2706645 B2 DE 2706645B2 DE 2706645 A DE2706645 A DE 2706645A DE 2706645 A DE2706645 A DE 2706645A DE 2706645 B2 DE2706645 B2 DE 2706645B2
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes

Description

hen, daß sich der Schuhboden des Sportschuhes aus einem Fersenkeil (oder einem bis vorne durchgezogenen Sohlenkeil) und der Laufsohle zusammensetzt, wobei die Laufsohle in ihrer ganzen Dicke über den unteren Schaftrand fersenseitig hinausverläiigert ist und daß der Fersenkeil ebenfalls über den unteren Schaftrand hinaus verlängert ist, jedoch zum hinteren Ende der Laufsohle hin abgeschrägt ist Da der Fersenkeil in der Regel aus einem anderen Werkstoff als die Laufsohle selbst hergestellt wird, läßt sich durch die dadurch mögliche Werkstoffkombination weiterer Einfluß auf die Federungs- und Dämpfungseigenschaften der Sohlenverlängerung durch entsprechende Bemessung der Schräge des Fersenkeiles nehmen.
Die Laufsohle des erfindungsgemäßen Sportschuhes ist selbstverständlich profiliert Es hat sich als vorteilhaft gezeigt die Lauiseite der Laufsohle durch eine mit Profilkörpern versehene, relativ dünne Profilsohle auszubilden, von der ein hinterer Fortsa*z um das hintere Ende der Verlängerung herumgeführt und mit dieser auf deren schräger Oberseite fest verbunden ist Die Ausbildung eines hinteren Fortsatzes an einer dünnen Laufsohle und dessen Befestigung an der Außenseite des fersenseitigen Schaftes ist an sich von Rennschuhen her bekannt (US-PS 34 02 484). Durch die hier vorgeschlagene Maßnahme, bei der der Fortsatz mit der schrägen Oberseite der Verlängerung verbunden wird, kann ebenfalls der Werkstoff der Laufsohle nach den für die Erzielung der Dämpfung und des Katapulteffekts wesentlichen Kriterien ausgewählt werden, zugleich aber dem auf Asphalt besonders hohen Verschleiß Rechnung getragen werden. Andererseits kann der Fortsatz in Sohlenlängsrichtung verlaufende Versteifungsrippen tragen, die am fertigen Schuh auf der schrägen Oberseite der Sohlenverlängerung zu liegen kommen und dort die Federungseigenschaften unterstützen. Der Vorteil besteht darin, daß schon das für eine bestimmte Sportdisziplin geeignet ausgewählte Profil der Profilsohle mit einer für die entsprechende Disziplin besonders günstigen Dicke der Versteifungsrippen kombiniert werden kann.
Schließlich ist nach einer weiteren zweckmäßigen Ausgestaltung vorgesehen, daß der fersenseitige Bereich der Profilsohle, insbesondere der sich über die Länge der Verlängerung erstreckende Teil davon, durch einen Einsatz aus profiliertem hochverschleißfestem Material gebildet ist. Das ist deshalb von Vorteil, weil zu erwarten ist, daß die Sohlenverlängerung aufg/und ihrer Verformung beim derzeitigen Auftritt einem höheren Verschleiß unterworfen ist als die übrigen Sohlenbereiehe. Als hochverschleißfestes Material kommt vorzugsweise Gummi in Frage. Die mit der Verwendung dieses Werkstoffes verbundene Rutschgefahr auf nassem Asphaltboden kann durch eine entsprechende Profilierung des Einsatzes verringert werden. Sie wirkt sich r>> auch aufgrund der Beschränkung dieses Einsatzes auf den Bereich der Sohlenverlängerung nur unwesentlich aus.
Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus weiteren Unteransprüchen.
Anhand der Zeichnungen und der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen ist die Erfindung näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht des Fersenbereiches einer ersten Ausführungsform des Sportschuhes nach der Erfindung, bei der ein Fersenkeil vorgesehen ist;
F i g. 2, 3 Seitenansicht und Rückansicht des Fersenbereichs einer zweiten Ausführungsform des Sportschuhes nach der Erfindung, und
Fig.4 eine Unteransicht, gesehen in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 1, der Profilsohle im Fersenbereich des Sportschuhes gemäß F i g. 1.
Der in Fig. 1 dargestellte Spo.rtschuh weist einen Schaft 1, einen mit dessen Unterseite (Brandsohle) verbundenen Fersenkeil 3 aus hart eingestelltem Polyurethanschaum und eine Laufsohle 2 aus einem federelastischen KunststoiFf, z. B. einem von dem Fersenkeil 3 abweichenden Polyurethan, auf. Auf die Unterseite der Laufsohle 2 ist eine Profilsohle 20 aufgeklebt die aus F i g. 4 ersichtliche Profilkörper 21 trägt Die Profilkörper weisen eine Höhe von etwa 4—5 mm auf; die Dicke der diese Profilkörper tragenden Profilsohle 20 (Trägerschicht) ist jedoch im Vergieich zu derjenigen der Laufsohle 2 relativ gering. Sie beträgt beispielsweise nur 2 bis 23 mm im Vergleich zu einer Dicke von etwa 12 mm der Laufsohle 2 in dem aus F i g. 1 ersichtlichen Bereich. Die Profilsohle 20 und die damit zweckmäßigerweise einstückig ausgeformten Profilkörper 21 bestehen aus einem gegen Verschleiß sehr widerstandsfähigen Gummimaterial.
Die Laufsohle 2 ist über den mit 30 bezeichneten fersenseitigen unteren Schaftrand um einen Betrag von etwa 1,5 cm hinaus verlängert und bildet eine Verlängerung 5. Auch der Fersenkeil 3 ist bis zum Ende der Verlängerung 5 geführt, verläuft jedoch unter stetiger Dickenabnahme vom unteren Schaftrand 30 aus bis zu diesem Ende. Dadurch wird eine schräg nach hinten abfallende Oberseite der Verlängerung 5 gebildet, mit der ein mit der Profilsohle 20 einstückig ausgebildeter rückwärtiger Fortsatz 22, der um das Ende der Verlängerung 5 herumgelegt ist, verklebt ist. Der Fortsatz 22 erstreckt sich über den unteren Schaftrand 30 hinaus noch ein Stück längs der Fersenseite des Schaftes nach oben.
Wie aus den F i g. 1 und 4 hervorgeht, ist der hintere Fersenbereich der Profilsohle 20, der im wesentlichen die Sohlenverlängerung 5 erfaßt, durch einen Einsatz 23 gebildet der aus einem gegenüber dem übrigen Material der Profilsohle 20 besonders verschleißfesten Werkstoff besteht. Dieser Einsatz 23 weist auch eine von der Profilierung der Profilsohle 20 abweichende querverlaufende Rillenprofilierung auf (s. F i g. 4). Der Einsatz 23 kann in der Form gebildet sein, daß er zwischen die Profilsohle 20 und den Fortsatz 22 eingefügt, z. B. eingeschweißt ist, oder daß an dieser Stelle die Profilsohle 20 von Profilkörpern 21 frei und mit dem Einsatz 23 verklebt ist
Bei der Ausführungsform gemäß F i g. 2 ist kein Fersenkeil vorgesehen; die Laufsohle 2 erstreckt sich bis zur Unterseite (Brandsohle) des Schaftes 1. Die fersenseitige Verlängerung 5 wird durch dte Laufsohle 2 allein gebildet wobei diese an ihrem hinteren Ende eine nach hinten oben verlaufende Schrägfläche 25 aufweist an die sich die zum unteren Schaftrand 30 hin ■ ansteigende Schrägfläche 26 anschließt. Letztere entspricht der bei der Ausführung gemäß F i g. 1 durch den Fersenkeil 3 gebildeten Schräge. An dem hinteren Ende der Verlängerung 5, gemessen etwa am unteren Rand der Schrägfläche 25, beträgt die Dicke der Laufsohle 2 etwa die Hälfte ihrer Dicke, gemessen unter dem hinteren Schaftrand 30.
Auch bei dieser Ausführungsform wird die Laufseite der Laufsohle 2 durch eine Profilsohle 20 gebildet, deren hinterer Fortsatz 22 um die Verlängerung 5 herumgelegt und mit dieser flächig fest verbunden, z. B. verklebt ist. Im Bereich der Schrägfläche 26, d. h. auf der
Oberseite der Verlängerung 5, trägt der Fortsatz 22 strahlenförmig nach hinten verlaufende Versteifungsrippen 28, die zweckmäßigerweise einstückig mit dem Fortsatz 22 der Profilsohle 20 ausgebildet sind. Die Dicke der Versteifungsrippen 28 ist vorteilhaft auf die Art und Größe der Profilierung der Profilsohle 20 abgestimmt, so daß beispielsweise ein für den Hochsprung geeignetes Sohlenprofil mit einer bestimmten Steifigkeit der Versteifungsrippen 28 kombiniert ist, die der Verlängerung 5 und damit insgesamt dem Sportschuh eine für den Hochsprung adäquate Federung verleiht.
Wie aus Fig.3 ersichtlich, ist auch der seitliche Sohlenrand im Fersenbereich schräg verlaufend ausgebildet und zwar derart, daß die Sohle sich nach unten verbreitert. Hierdurch wird der individuell unterschiedlichen Haltung des Fußes beim Aufsetzen Rechnung getragen, d. h. auch bei extremem Schrägaufsetzen kommen eine Dämpfung und ein Federungseffekt zustande. In den seitlichen Sohlenrand ist eine sich von der Verlängerung 5 bis in das Gelenk des Sportschuhes erstreckende beidseitige Ausnehmung in Form einer Längsnut 29 eingearbeuet, durch deren Tiefe in an sich bekannter Weise die Randhärte des Sohlenrandes reguliert werden kann.
Das in F i g. 4 dargestellte Profil der Laufsohle 20 wird durch in der Draufsicht L-förmige Profilkörper gebildet, die glatt berandet sind. Sie weisen eine feine Ausnehmung 31 in Form einer Nut auf, die der Grundform der Profilkörper 21 entspricht und die Griffigkeit der Unterseite der Profilkörper 21 steigert. Die jeweils äußerste Profilkörperreihe ist unmittelbar am Rand 32 der Profilsohle angeordnet, schließt vorzugsweise sogar mit diesem direkt ab. Die nächsten
ίο Reihen der Profilkörper 21 bis zur Sohlenmittellinie 33 hin sind jeweils bezüglich der Lage der äußeren Ecke der Profilkörper 21 konträr zur vorhergehenden Reihe angeordnet und ihre Profilkörper stehen jeweils auf Lücke zur vorhergehenden Reihe. Im einzelnen wird auf die Darstellung in F i g. 4 verwiesen, die die Profilkörper etwa in natürlicher Größe zeigt.
Die Länge der Sohlenverlängerung 5 hängt zu einem bestimmten Maß von der Schuhgröße ab. Die erwähnte Länge von ca. 1,5 cm gilt beispielsweise für die Schuhgröße 7. Jedoch ist die Länge je nach den Werkstoffeigenschaften der Laufsohle 2 und der Federungseigenschaften der gegebenenfalls vorgesehenen Feder- und Stützelemente im Rahmen der Erfindung veränderbar; sie kann insbesondere etwas größer als 1,5 cm gewählt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Sportschuh mit einer Stöße abfangenden Laufsohle aus elastisch nachgiebigem Kunststoff, die eine nach hinten über den fersenseitigen unteren Schaftrand hinausragende Verlängerung aufweist, welche unter der Auftrittsbelastung beim Aufsetzen der Ferse elastisch nach oben abbiegbar ist, nach Patentanmeldung P 26 541162, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung (5) von ihrem hinteren Ende aus zum unteren Schaftrand (30) hin schräg ansteigend verläuft.
2. Sportschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung (5) an ihrem hinteren Ende etwa die Hälfte ihrer Dicke unter dem hinteren fersenseitigen Schaftrand (30) aufweist
3. Sportschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schuhboden des Sportschuhes aus einem Fersenkeil (3) und der Laufsohle (2) zusammensetzt, daß die Laufsohle (2) in ihrer ganzen Dicke über den unteren Schaftrand (30) hinaus verlängert ist, und daß der Fersenkeil (3) ebenfalls über den unteren Schaftrand (30) hinaus verlängert ist, jedoch zum hinteren Ende der Laufsohle (2) hin abgeschrägt ist.
4. Sportschuh nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeschrägte Verlängerung des Fersenkeils (3) bis zum Ende der Sohlenverlängerung (5) verläuft.
5. Sportschuh nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Fersenkeil (3) aus dem gleichen Material wie die Laufsohle (2) besteht.
6. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 5 oder einem der Ansprüche der Patentanmeldung P 26 54 116.2, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufseite der Laufsohle (2) durch eine mit Profilkörpern (21) versehene, relativ dünne Profilsohle (20) gebildet ist, von der ein hinterer Fortsatz (22) um das hintere Ende der Verlängerung (5) herumgeführt und mit dieser auf deren schräger Oberseite (26) fest verbunden ist.
7. Sportschuh nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (22) sich über die schräge Oberseite (26) und den fersenseitigen unteren Schaftrand (30) hinweg bis zum fersenseitigen Schaft (1) erstreckt.
8. Sportschuh nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Fortsatz (22) in Sohlenlängsrichtung verlaufende Versteifungsrippen (28) trägt.
9. Sportschuh nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der fersenseitige Bereich der Profilsohle, insbesondere der sich über die Länge der Verlängerung (5) erstreckende Teil davon durch einen Einsatz (23) aus profiliertem hochverschleißfestem Material gebildet ist.
10. Sportschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 9, oder einem der Ansprüche der Patentanmeldung P 26 54 116.2, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche Sohlenrand im Fersenbereich, sich nach unten verbreiternd, abgeschrägt ist.
11. Sportschuh nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der seitliche Sohlenrand im Fersenbereich eine an sich bekannte, sich bis in das Gelenk erstreckende Längsrille (29) auf beiden Seiten aufweist.
Die Erfindung betrifft einen Sportschuh mit einer Stöße abfangenden Laufsohle aus elastisch nachgiebigem Kunststoff, die eine nach hinten über den fersenseitigen unteren Schaftrand hinausragende Verlängerung aufweist, welche unter der Auftrittsbelastung beim Aufsetzen der Ferse elastisch nach oben abbiegbar ist, nach Patentanmeldung P 26 54 116.2.
Der vorstehend genannte ältere Vorschlag des Anmelders sieht bei einem Sportschuh eine über den
ίο fersenseitigen unteren Schaftrand hinaus verlängerte Sohle vor. Diese Sohlenverlängerung bewirkt eine Dämpfung gegenüber zu hartem Aufsetzen der Ferse insbesondere auf hartem Boden und ergibt aufgrund ihrer Federungseigenschaften einen die Leistung des Sportlers unterstützenden Katapulteffekt Insbesondere dieser Effekt ist es, der auch bei anderen Sportarten als Langstreckenläufen zu einer Leistungssteigerung beiträgt Denn bei Anwendung des Erfindungsgedankens auf die Sportschuhe von Diskuswerfern kann dadurch die Technik insofern verbessert werden, als der Diskuswerfer an einer zu starken Rückenlage beim Abwurf gehindert wird, die die Flugkurve des Diskus ungünstig beeinflussen würde. Eine den Sprung unterstützende Wirkung entwickelt ein erfindungsgemaß ausgestalteter Sportschuh beim Hochsprung nach der sogenannten Flop-Technik, bei der der Absprung von der Ferse aus beginnt, und auch beim Dreisprung. Bei der Dreisprung-Disziplin macht sich jedoch auch erheblich der den Aufprall dämpfende Einfluß der Sohlenverlängerung bemerkbar, weil dem zweiten und dritten Sprung ein ausgeprägtes Abrollen des Fußes von der Ferse her vorausgeht.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit weiteren Verbesserungen des in dem älteren Vorschlag offenbarten Grundgedankens. Diese Verbesserung besteht in erster Linie darin, daß die Verlängerung von ihrem hinteren Ende aus zum unteren Schaftrand hin schräg ansteigend verläuft.
Durch diese Ausgestaltung ist es — bei entsprechender Werkstoffwahl für die Laufsohle — möglich, für die Federwirkung der hinteren Sohlenverlängerung nicht nur deren Biegesteifigkeit, sondern in gewissem Maße auch deren Kompressionsfederung heranzuziehen, da sich die nach vorn ansteigende Abschrägung ähnlich verhält wie die im älteren Vorschlag beschriebenen Stützelemente, die sich an der Fersenseite des Schaftes abstützen. Es bedarf daher keiner gesonderten Stützelemente, da die Laufsohle mit der hier geschilderten Konstruktion selbst in der Lage ist, die auftretenden Druckkräfte in den Schaft einzuleiten. Durch die entsprechende Wahl der Abschrägung bzw. der verbleibenden Sohlendicke am Ende der Verlängerung läßt sich die Federungsintensität in Abhängigkeit von den jeweiligen Erfordernissen (s. z. B. die vorstehend erwähnten unterschiedlichen Sportdisziplinen) einstellen. Zweckmäßig ist es jedoch, die Sohlenverlängerung an ihrem hinteren Ende etwa so dick zu halten, daß sie der Hälfte der Dicke unter dem hinteren fersenseitigen Schaftrand entspricht. Diese Bemessung erlaubt einerseits die Verwendung der üblichen Polyurethan-Sohlenwerkstoffe, die eine für den Auftritt noch verträgliche Weichheit ergeben, andererseits ergibt sie in gewünschtem Ausmaß ohne zusätzliche Verwendung von Federoder Stützelementen den Katapulteffekt. Untersuchungen haben gezeigt, daß sich gegenüber den herkömmlichen Sportschuhen eine Rückfederung von 30% und mehr auf diese Weise erzielen läßt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgese-
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